Der Wertsack - Parodie oder Plagiat? Zu "Bundespost" von Wolf Wondraschek

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Acker, Daniel Der Wertsack - Parodie oder Plagiat? Zu "Bundespost" von Wolf Wondraschek
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Description


Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Potsdam (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Wie Worte wirken - , Sprache: Deutsch, Abstract: Jedes wissenschaftliche Werk, jeder juristische Kommentar und jede bundesamtliche Verlautbarung sind darauf angewiesen, dass der Leser versteht, wovon genau gesprochen wird. Dazu stellen die meisten Veröffentlichungen Definitionen der benutzen Termini an den Anfang des Textes, um klar abzugrenzen, was gemeint ist und - was noch viel wichtiger ist - was nicht gemeint ist. Definitionen bestimmen demnach, was wir uns unter einem Begriff
vorstellen, welche Eigenschaften in ihm enthalten sind oder welche Funktionen er erfüllt.
Dabei sind sie auf eine klare Sprache angewiesen, die Doppeldeutigkeiten vermeidet und sich klar von anderen Wortlauten abgrenzt. Gerade im Berufsfeld der Juristerei können unterschiedliche Auslegungen eines Terminus zu unterschiedlichen Urteilen "im Namen des Volkes" verhängt werden. Stimmen Begriffsdefinitionen der Anklage und der Verteidigung nicht überein, können beide Seiten eine Tat unterschiedlich auslegen. Ein Gelddiebstahl in etwa ist erst dann gegeben, wenn der Eigentümer auch der Gewahrsamsträger ist, während
das selbe Delikt, also die unrechtmäßige Entwendung von Geld, ein Betrug ist, wenn der Bestohlene der Vermögensinhaber ist. Es sind also Unterschiede der Merkmale, die einen Begriff erst definieren.
Besonders in Bundesagenturen und Ämtern finden sich juristische Texte, die sprachlich zwar sehr präzise, aber dennoch scheinen, außerhalb der vernünftigen Welt zu stehen. So bestimmt die Bundesagentur für Arbeit: "Welches Kind bei einem Elternteil erstes, zweites, drittes oder weiteres Kind ist, richtet sich nach der Reihenfolge der Geburten. Das älteste Kind ist stets das erste Kind." Der Leser fragt sich an dieser Stelle, warum die BAA es für nötig erachtet, diese offensichtliche Tatsache genau zu definieren. Eine Antwort konnte bislang noch nicht gefunden werden.
In der vorliegenden Arbeit werde ich mich mit einer Parodie auf die juristische Fachsprache auseinandersetzen. Es handelt sich dabei um den Text "Bundespost" von Wolf Wondraschek.
Zunächst ordne ich diesen in seine Rezeption ein und erörtere anschließend den Begriff der Definition. Dann analysiere ich den Text als ganzes in seiner Sprache und werde ihn in den Kontext einer Parodie bringen. Danach untersuche ich die Merkmale, die dazu führen, ihn als Parodie auszuzeichnen und zeige, warum der Text dem Leser erst auf den zweiten Blick als Parodie erscheint.

Contributors

Author:
Acker, Daniel

Further information

Language:
German
Number of Pages:
24
Media Type:
Softcover
Publisher:
GRIN Verlag

Master Data

Product Type:
Paperback book
Package Dimensions:
0.249 x 0.173 x 0.002 m; 0.039 kg
GTIN:
09783656388555
DUIN:
8OAK0G9A73A
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